Amsterdam wehrt sich gegen Billig-Touristen

In Amsterdam geben die Touristen immer weniger Geld aus. Dem will die Stadt mit einer Erhöhung der Tourismussteuer von derzeit 5% auf 6% entgegenwirken. Laut der Britischen Tageszeitung The Guardian wohnen rund ein Viertel der 16 Millionen Touristen in Billigunterkünften. Der niederländische Politiker Udo Kock äußert sich gegenüber der holländischen Tageszeitung „Het Parool“ wie folgt: „Wir brauchen mehr Leute, die tatsächlich auch Geld in der Stadt ausgeben. Wir bevorzugen Leute, die für ein paar Nächte verweilen, Museen besuchen, ausgedehnte Mahlzeiten in Restaurants einnehmen, vor Leuten, die übers Wochenende vorbeikommen, Falafel essen und im Rotlichtbezirk herumschlendern.“ Ein weiteres Mittel, um Billigreisen zu verteuern, könnte die Einführung eines aufgeteilten Gebührensystems sein, das mit bis zu € 10 und einem prozentualen Anteil der Hotelkosten zusätzlich zu Buche schlägt.

Foto: Screenshot Amsterdam Netherlands 2017

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