Dixon Künstler des Tages

Seit knapp einem viertel Jahrhundert gehört der DJ und Produzent Dixon aka Steffen Berkhahn zu einem der Hauptakteure in der elektronischen Musikszene. Seine Karriere als Musiker begann Steffen Anfang der 1990er Jahre in der Berliner Klubszene. Frei nach dem Motto: „learning by doing“ übte Steffen sehr hart an dem Handwerk des DJing. Zum Erfolg gehört auch immer der Misserfolg, der Mut auch mal einen Fehler zu machen. Das Wichtige ist nur, dass man zu seiner Arbeit steht, sich keinen Trends unterwirft nur um eine Erwartungshaltung zu erfüllen. In seinen Augen hat der DJ gegenüber seiner Fangemeinde eine Verantwortung.

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Mit seiner Arbeit will Dixon die Crowd für seine Musik begeistern. Nach Dixon besteht die Arbeit eines DJs vor allem darin, aus der Fülle an Neuerscheinungen dass Publikum über künftige Trends zu informieren, zu begeistern und zu lenken. Für Berkhahn ist es unabdingbar, dass sich die Crowd auf die Musik einlässt, ein Gefühl von Gänsehaut entsteht und das Adrenalin in einem hochschießt. Mit seine Sets baut Dixon gezielt Spannungsbögen auf, dabei bedient er sich an unterschiedlichen stilistischen Ausdrucksmöglichkeiten und technischen Fähigkeiten, die Steffen sich über die Jahre mit viel Ausdauer und Liebe zur Musik erworben hat. Infolge seines grossen Erfolges reiste er als Botschafter der Berliner Musik- und Klubszene um die ganze Welt. Auf seinen Reisen holte Dixon viele DJs aus dem Ausland nach Berlin und bereicherte die in der Hauptstadt ansässige Klubszene. Angetrieben von dem Drang nach Neuen Trends in der Musikszene, dem Gefühl sich in Sachen House-Musik festgetreten zu haben, beschäftigt sich Dixon um die Jahrtausendwende mit Broken Beats. Steffen beschäftigt sich zum ersten mal mit Jazz und Brasil, was unter anderem in der Bekanntschaft mit Jazzanova begründet war.

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Im Frühjahr 2005 startet Dixon im Berliner Klub House of Weekend die Partyreihe Innercity, dem einher geht die Idee zur Gründung seines eigenen Labels. Bis Mitte 2006 entstanden die ersten Veröffentlichungen als Kooperationen mit Jazzanovas Musiklabel Sonar Kollektiv. Das von Dixon und Âme, geführte Label Innervisions zählt heute zu den einflussreichsten Plattenlabels. Innervisions wurde mit dem Ziel gegründet die Tradition von House-Musik aufrecht zu erhalten und weiterzuentwickeln. Das Berliner Label steht mit seinen Musikern und Produzenten für einen authentischen, einzigartigen und zukunftsorientierten Sound. Auf diese Weise erreichte Innervisions eine Vorbildfunktion für eine Vielzahl von anderen Labels. Die Ideale und Ideen von den Labelbetreibern Dixon und Âme setzten sich kontinuierlich in der Klub- und Musikszene durch. Eine Liste an international renommierten Produzenten zählt zum festen Künstlerkreis um das Label. Dazu zählen neben den LabelChefs Dixon und Âme, u.a.: Henrik Schwarz, Marcus Worgull, Tokyo Black Star, Château Flight, Culoe De Song oder Lil‘ Tony. Getragen von der Idee sich mit seiner Arbeit stets weiterzuentwickeln, erweitert sich das Aufgabenspektrum von Innervisions um eine eigene Mode-Linie und Merchandise-Produkte. Dabei arbeiten sie eng mit Grafikdesignern zusammen. Es folgen Kooperation mit Modelinien wie Hugo Boss, Stüssy oder K-Swiss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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