Verwaltungsgericht verbietet Second Horizon Festival

Knapp 3000 Elektrofans vom Second Horizont Festival in Kiekebusch (Dahme-Spreewald) durften kurz nach der Ankunft wieder abreisen. Das Verwaltungsgericht Cottbus hat das Elektroevent am Kiessee am Freitag im Eilverfahren verboten und damit die Entscheidung der Gemeinde Schönefeld bestätigt. 2016 hatten sich bereits Anwohner über Lärm beschwert. Das Gericht begründete das Urteil mit dem Fehlen mehrerer Genehmigungen für das Abspielen von Musik zur Nachtzeit und Nutzung des Waldgebiets.  Außerdem soll sich das Sicherheitskonzept als unzulänglich erwiesen haben, so das Gericht. Der Veranstalter Victor Rudek hatte gegen das Verbot geklagt. Er sagte in der Märkischen Allgemeinen: „Wenn das Festival abgesagt wird, bin ich ruiniert und verliere das Vertrauen der Festivalbesucher“. Gegenüber der Polizei versicherte er die bereits errichteten, technischen Anlagen des Festivals selbstständig abzubauen und die Festivalbesucher über die Absage zu informieren.

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